SoSe 2019

HS. Medialität der Kultur: Märchen, Sagen und Tourismus

PD Dr. Christina Niem

Kurzname: HS Medialität Kultur
Kursnummer: 05.174.16_1020

Empfohlene Literatur

Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung (1977–2015), begründet von Kurt Ranke, hg. von Rolf Wilhelm Brednich u.a. 15 Bände. Berlin u.a.

Hemme, Dorothee (2009). Märchenstraßen – Lebenswelten: Zur kulturellen Konstruktion einer touristischen Themenstraße. (Studien zur Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie, 2). Berlin.

Zimmermann, Harm-Peer (Hg.) (2009). Zwischen Identität und Image. Die Popularität der Brüder Grimm und ihrer Märchen in Hessen. (Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung, NF 44/45). Marburg.

Inhalt

„Herzlich willkommen in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau“ – ein Doppelporträt der Grimms ziert die Homepage der Stadt; „Bergfreiheit, das Schneewittchendorf im Kellerwald“ – mit diesem Slogan wirbt die kleine Gemeinde auf ihrer Homepage (bergfreiheit.de), obwohl im Märchen „Schneewittchen“, das sich in den weltberühmten „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm findet, an keiner Stelle dieser oder ein anderer Ort genannt wird. „Zu Bingen ragt mitten aus dem Rhein ein hoher Turm, von dem nachstehende Sage geht“ – so beginnt die Sage vom Binger Mäuseturm in der berühmten Sammlung „Deutsche Sagen“, welche die Grimms in zwei Bänden 1816/18 publizierten. Spielt die Mäuseturmsage eine Rolle im Marketing der Stadt Bingen, welche Rolle spielen Sagen und Märchen generell im Kultur- und Städtetourismus? Im Seminar wollen wir uns ihrer touristischen Nutzung an ausgewählten Beispielen widmen. Damit beleuchten wir das ältere Arbeitsgebiet der Erzählforschung sowie das jüngere des Tourismus. Besonders im Fokus wird die „Deutsche Märchenstraße“ stehen, eine touristische Themenstraße, die von Hanau bis Bremerhaven führt. Wir befassen uns auch mit dem UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“, zu dem der Loreley-Felsen gehört, ein touristischer Hotspot, der bereits seit über 200 Jahren Reisende anzieht. Die Rheinsagen gelten als konstitutiver Bestandteil der Rheinromantik, sie dienen auch heute der touristischen Vermarktung.

Termine:

Datum (Wochentag)UhrzeitOrt
26.04.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
03.05.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
10.05.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
17.05.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
24.05.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
31.05.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
07.06.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
14.06.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
21.06.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
28.06.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
05.07.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)
12.07.2019 (Freitag)10.15 - 11.45 Uhr02 731 Seminarraum
1137 - Georg-Forster-Gebäude (Sowi)

Semester: SoSe 2019